Android auf Notebooks, Netbooks und Ultrabooks
Android auf dem Notebook: Jetzt wildert Android im Windows-Revier,
kostenlos und schnell läuft es mit den meisten Android-Apps auf
Notebooks, Netbooks, Ultrabooks und PCs. CHIP Online hat die Downloads
und zeigt, wie Sie Android dort installieren, wo Google es nicht haben
will.
Cool, endlich gibt es Android für Notebooks. Was sich Google bisher nicht traut, wagt ein alternatives Android-Projekt.
Android x86
macht das mobile Betriebssystem Android fit für Notebooks, Netbooks,
Ultrabooks und PCs. Damit können Sie Android samt Anbindung an den
Google Play Store nutzen. Doch vorinstallierte Notebooks mit Android
gibt es noch nicht zu kaufen, interessierte Nutzer müssen selbst aktiv
werden. CHIP hat die Downloads und zeigt die Einrichtung.
Die richtige Hardware
Lauft Android auf meiner Hardware? Erste Anlaufstelle, um eine Antwort zu finden, sollte die
Kompatibilitätsliste
des Projekts sein. Taucht Ihr Gerät dort nicht auf und bringt auch eine
schnelle Google-Suche keine Treffer, müssen Sie es selbst ausprobieren.
Unserer Erfahrung nach kommen Sie mit einem Asus EeePC am einfachsten
zum Ziel. Ganz vorsichtige Naturen können auch mit
Virtualbox & Co. arbeiten.
Android zum Download
Sie können Android gefahrlos auf Ihrem Notebook, Netbook, Ultrabook oder
PC ausprobieren. Tipp: Holen Sie sich die speziellen Android-Versionen
auf einen USB-Stick und booten Sie von dort. Windows bleibt
unangetastet. Suchen Sie sich dazu für Ihren Rechner unter
Android x86
die gewünschte Android-Version aus. Sie finden dort alles von 2.2 bis
4.0. Zu jeder Version gibt es verschiedene ISO-Images, maßgeschneidert
auf verschiedene Plattformen, etwa Dell Mini oder EeePC.
Android auf USB-Stick bringen
Mit dem kostenlosen
Tool UNetbootin
bringen Sie Android auf den USB-Stick und können davon dann ihr
Notebook booten. Das geht auch mit älteren Sticks ganz gut, denn die
Anforderungen von Android sind recht bescheiden. Das ISO-Image für
EeePCs beispielsweise ist nur rund 200 MByte groß, ein 512 MByte großer
USB-Stick reicht also vollkommen aus. Natürlich gilt, je schneller der
Stick, desto geschmeidiger läuft Android nachher. Wem das System so gut
gefällt, dass er es länger nutzen möchte, kann es dann natürlich auch
auf Festplatte installieren.
Tipps für Virtualbox
Virtualbox-Nutzer haben aktuell Pech mit Android 4.0. Der erhältliche
Release Candidate hat keine Netzwerkunterstützung eingebaut, ergo läuft
zwar die Installation, aber Sie sind trotzdem offline. Damit wird
Android praktisch unbrauchbar, denn Sie können sich weder bei Google
anmelden, noch den Store nutzen, noch im Internet surfen. Frühere
Android-Versionen laufen übrigens problemlos in der Virtualbox. Wer
trotzdem einen Blick auf Android 4.0 in der Virtualbox werfen will,
sollte auf ein zweites Projekt ausweichen. Bei
BuilDroid
gibt es fertige Images, die man über "Datei/Virtuelle Maschiine
importieren" in Virtualbox nutzen kann. Die Einschränkung dort:
Sämtliche Google-Apps hat der Entwickler entfernt.