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Babsy

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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 20:47

Formel 1 News 06.10.2011

Zitat

Hamilton unter Beschuss: "Zeit, dass er etwas lernt"
von Dieter Rencken & Stefan Ziegler

Diskutieren die Fahrer in Suzuka über die vielen Zwischenfälle um Lewis Hamilton oder nicht? Felipe Massa hat jedenfalls keinen Gesprächsbedarf mehr

Die Kollision zwischen Lewis Hamilton (McLaren) und Felipe Massa (Ferrari) warf im Anschluss an den Großen Preis von Singapur noch sehr hohe Wellen, denn immer wieder wurde der Streit von Neuem angeheizt. Erst kam es im Parc Fermé zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden, dann kursierte ein Ferrari-Funkspruch und schließlich sollte Hamilton an den Pranger gestellt werden.

Dass die Fahrerkollegen den britischen McLaren-Piloten und dessen Fahrweise zum Thema eines ihrer Meetings machen, ist laut dem derzeitigen Vorsitzenden der Fahrergewerkschaft (GPDA), Rubens Barrichello, aber sehr weit hergeholt. "Ich denke nicht, dass das passiert", sagt der Routinier vor dem Großen Preis von Japan und merkt an: "Das hat sich bestimmt jemand zusammengereimt."


"In den Briefings sprechen wir über alles Mögliche und in der GPDA vertiefen wir das dann. Zum Beispiel wurde viel darüber gesagt, dass Schumacher in Monza unfair mit Lewis umgegangen ist, aber in den Briefings hat dann niemand etwas gesagt. Es wird zu viel geredet und zu wenig unternommen. Daher glaube ich nicht, dass im Hinblick auf das, was passiert ist, irgendetwas unternommen wird."


Das vermeintlich jüngste Opfer der Hamilton'schen Fahrweise, Massa, hat eh keinen Klärungsbedarf mehr, wie er in Suzuka erläutert. "Ich habe nichts dazu zu sagen, denn er bezahlt für das, was er tut. Wenn du einen Unfall verursachst oder nicht richtig fährst, dann bekommst du eine Durchfahrtsstrafe. Er erhielt eine eben solche Sanktion. Um ehrlich zu sein: Es ist an der Zeit, dass er etwas lernt."
"Lewis war wahrscheinlich am häufigsten bei den Kommissaren."


Barrichello hält Äußerungen dieser Art für überzogen und meint: "Lewis war wahrscheinlich am häufigsten bei den Kommissaren, aber er hat wahrscheinlich auch mehr als alle anderen überholt. Ich sage nicht, dass alles okay war, was er gemacht hat, aber es wäre unfair, mit dem Finger auf ihn zu zeigen." In der Formel 1 komme es viel öfter zu solchen Szenen als es die Kameras zeigen würden.

Sähe man im Fernsehen viel häufiger "die Kämpfe um Platz 13, 14, wären viele erstaunt, wie es da hinten zugeht", sagt Barrichello. "Es kann sein, dass ein Fahrer zu Charlie geht und sagt: 'Charlie, ich wollte den überholen, aber er hat zugemacht und mir dabei den Frontflügel zerstört!' Und Charlie antwortet: 'Schade für dich, aber wir haben es nicht gesehen.'" Dies sei nichts Ungewöhnliches.

"Fahrer wie Lewis, die das Rennen gewinnen können, sind hingegen ständig im Fernsehen", betont Barrichello. Das war Hamilton auch, als er nach dem Rennen in Singapur erste Statements zu seiner Leistung abgab und Massa ihn auf direkte Art und Weise konfrontierte. "Ich versuchte, mit ihm zu sprechen, doch er wollte nicht mit mir reden. Deshalb war ich enttäuscht", erklärt der Brasilianer.


"Wäre ich an seiner Stelle, würde ich mich nämlich entschuldigen. Als ich ihn sah, tat ich, was ich tat, weil ich eine andere Reaktion von ihm erwartet hatte. Ich werde jetzt nicht mehr zu ihm hingehen, um mit ihm zu reden. Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen. Wenn er mich aufsuchen und reden will, ist das okay", meint Massa. Den Funkspruch seines Renningenieurs will er nicht überbewerten.

Rob Smedley hatte Massa in Singapur angewiesen, das Rennen Hamiltons - also dessen Strategie - zu "zerstören". Massa winkt ab: "Wenn der Funkverkehr ständig zugänglich wäre, würde man viele seltsame Dinge hören. Rob sagte das, um mich anzutreiben, und nicht, um das Rennen eines anderen kaputtzumachen. Das würde ich auch nicht tun, selbst wenn man mich darum bittet."

Quelle.www.motorsport-total.com

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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 20:48

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Vettel lernt immer noch von Schumacher

Sebastian Vettel versucht, sein Privatleben von der Formel 1 fernzuhalten - Der Weltmeister hat beim Fahren inzwischen mehr Kontrolle als früher

Sebastian Vettel lernt immer noch von Michael Schumacher - allerdings nur abseits der Rennstrecke. "Ich weiß, dass viele Leute denken: Na, der Schumacher wird dem Vettel schon Tipps geben, wie er fahren muss. Deshalb fährt der Sebastian so schnell. Das ist Blödsinn. Ich habe Michael noch nie gefragt: Wie gehe ich Kurve fünf an? Wann schaltest Du runter? Wann bremst Du für Kurve zehn? Solche Ratschläge kann man gar nicht umsetzen", sagte der alte und wohl auch neue Formel-1-Weltmeister im Gespräch mit dem Magazin 'Stern'.

"Aber abgesehen vom Fahren musste Michael in seiner Laufbahn schon viele Entscheidungen treffen, die ich jetzt treffen muss. Beispielsweise den Umgang mit meiner Privatsphäre", meint Vettel, der generell den Wunsch der Fans verstehen kann, möglichst viel von ihren Idolen wissen zu wollen. "Ich habe mich früher selbst am Fernseher für die Fahrer begeistert."


"Zum Beispiel für den Michael. Ich habe mich auch gefragt: Wie ist der sonst so? Was trinkt er gerne, was isst er? Wer sind seine Freunde, wie ist seine Familie? Ich verstehe, dass die Fans so etwas wissen wollen, und ich versuche wirklich, auch etwas zurückzugeben", versicherte Vettel. "Aber man muss irgendwo eine Linie ziehen, sonst verschlingt einen die Formel 1. Klarzumachen, dass irgendwo ein Stoppschild steht - ja, das kann man von Michael lernen."

Der 24 Jahre alte Red-Bull-Pilot versucht ganz bewusst, seine Familie und seine Freundin aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. "Ich bin hier auf Geschäftsreise. Im Ernst: Meine Freunde, meine Familie müssen oft auf mich verzichten - dann muss es übers Telefon gehen. Aber sie wollen und sollen ihr eigenes Leben haben. Und nicht als 'die Freundin von Vettel' oder 'der Vater von Sebastian' herumlaufen - das gibt nur Probleme", sagte Vettel.


Er selbst bemüht sich, trotz der Erfolge normal zu bleiben, gerade wenn sich die Umgebung schneller verändere als man selbst. "Die Leute sagen halt nicht mehr: 'Hey, Sebastian, wie geht's?' Da schwingt inzwischen schon viel Ehrfurcht mit, so eine Heldenverehrung", erklärte Vettel: "Das darf mir nicht zu Kopf steigen - das registriert die Umgebung sofort. Da wird man schnell wieder abgeschossen."

Mit einem zehnten Platz beim Großen Preis von Japan am Sonntag würde Vettel schon im fünftletzten Rennen des Jahres vorzeitig seinen Titel erfolgreich verteidigen. Diese traumhafte Saison erklärt er mit einer größeren Gelassenheit. "Im letzten Jahr sind uns deutlich mehr kleinere Fehler unterlaufen - und die haben uns dann auch noch über die Maßen beschäftigt", sagte er. "In diesem Jahr haben wir erstens weniger Fehler gemacht. Zweitens sind wir nicht in Panik geraten: Wenn das Boot anfing zu schaukeln, haben wir es trotzdem auf Kurs gehalten."

Auch er selbst habe im Rennauto jetzt viel mehr Kontrolle als noch vor ein paar Jahren. "Am Anfang war ich sehr mit dem reinen Fahren beschäftigt, ich hatte keine Zeit, darüber nachzudenken, was die Reifen machen. Wann ich an die Box muss. Auf welcher Position die Konkurrenten liegen", sagte Vettel. "Jetzt habe ich während des Rennens diese Dinge im Blick, fühle mich sicherer und habe mehr Kontrolle."

Quelle.www.motorsport-total.com

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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 20:49

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Massa: "Ich fahre für mich selbst"
von Dieter Rencken & Gerald Dirnbeck

Felipe Massa weist entschieden zurück, dass er sich der Ferrari-Teamtaktik beugen muss - Würde man den kompletten Funkverkehr öffnen, hätten alle ihren Spaß daran

Der letzte Sieg von Felipe Massa datiert auf Interlagos 2008 zurück. Seither hat der Brasilianer nicht an seine Leistungen zwischen 2006 und 2008 anschließen können. Trotzdem hält man bei Ferrari dem ehemaligen Vizeweltmeister die Stange. Nach dem Rennen in Singapur ist der Funkspruch aufgetaucht, dass Massa Lewis Hamilton das Rennen zerstören sollte. In Suzuka wurde er von den versammelten Journalisten gefragt, ob er für Ferrari fährt, weil die Anweisung, einen Konkurrenten aufzuhalten, als Teamtaktik ausgelegt werden könnte.

Massa widersprach sofort mit trotziger Stimme. "Nein, ich fahre für mich. Ich war vor Lewis. Fernando hat damit nichts zu tun. Wir waren nicht sehr schnell. Lewis war hinter mir." Anschließend wurde der 30-Jährige gefragt, warum er sich nach hinten und nicht nach vorne orientiert, wenn er ein besseres Ergebnis für sich holen will.


"Damit hat es nichts zu tun", antwortet Massa und äußert seine Meinung über den Funkverkehr. "Ich bekomme in jedem Rennen so viele Funksprüche. Wie du weißt, ist der Funk nicht offen und die FOM kann im Fernsehen einblenden was sie will. Sie haben aber alles. Wenn man den Funk für alle öffnet, dann wirst du die ganze Zeit lachen."


"Rob (Smedley, sein Renningenieur; Anm. d. Red) wollte mich antreiben und nicht, dass ich das Rennen eines anderen Fahrers zerstöre. Ich würde das nicht tun, wenn er mich danach fragen würde. Seit wir zusammenarbeiten, sprechen wir viel am Funk. Das funktioniert sehr gut. Die WM ist vorbei, weshalb alle darüber gesprochen haben. Mit dem Rennen hat das aber nichts zu tun."

Seit Singapur wurde viel über die Kollision Massa/Hamilton diskutiert. Genau wie Hamilton hat sich Massa damit nicht wirklich beschäftigt. "Um ehrlich zu sein, habe ich nicht die Kommentare der Journalisten gelesen, die gemeint haben, dass ich ein Krimineller bin. Ich lese nicht diese Blogs. Es wird soviel geschrieben und hat mit der Realität nichts zu tun."

Quelle.www.motorsport-total.com

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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 20:50

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Schumacher: "Zeitpunkt des Titels nicht entscheidend"
von Dieter Rencken & Mario Fritzsche

Michael Schumacher kann sich gut in Sebastian Vettels Lage hineinversetzen und blickt der eigenen Zukunft bei den Silberpfeilen vorfreudig entgegen

WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel kann am Sonntag in Suzuka den Sack zumachen und sich damit bereits beim fünftletzten Rennen der Saison zum zweiten Mal als Formel-1-Weltmeister küren. Im Vorjahr setzte sich der Red-Bull-Pilot die Krone erst beim Finale in Abu Dhabi auf. Für einen vorzeitigen Titelgewinn in diesem Jahr benötigt der Red-Bull-Pilot gerade noch einen einzigen WM-Zähler.

Rekordweltmeister Michael Schumacher kennt aus seiner eigenen Erfahrung beide Szenarien. Für den siebenmaligen Champion macht es keinen großen Unterschied, zu welchem Zeitpunkt der Titel unter Dach und Fach gebracht wird. "Der Moment, in dem du den Titel gewinnst, ist ein ganz besonderer", sagt der Mercedes-Pilot und fügt an: "Der Unterschied besteht allenfalls in der Erwartungshaltung, ob du bereits im Vorfeld des Rennens damit rechnest, den Titel einfahren zu können oder nicht. Sobald du es dann geschafft hast, genießt du den Erfolg mit deinem Team und konzentrierst dich sofort auf das nächste Rennen."

Ein Titelgewinn in Suzuka sei nach wie vor etwas Spezielles, wie Schumacher betont. Der Kerpener konnte im Jahr 2000 seinen ersten von fünf Ferrari-Titeln in Japan unter Dach und Fach bringen und holte sich seine sechste Krone drei Jahre später erneut in Suzuka ab. "Für mich war es insofern etwas Besonderes, weil Suzuka einer meiner absoluten Lieblingsstrecken ist", sagt Schumacher im Hinblick auf den Grand Prix von Japan im Jahr 2000.

"Mein erster Titel mit Ferrari stach heraus, da wir im Jahr zuvor eine schwere Zeit durchgemacht haben und auch im Rennen selbst hart kämpfen mussten", erinnert der Deutsche an die Saison nach seinem Beinbruch in Silverstone und an seine Aufholjagd in Suzuka 2000. Gleichzeitig gibt er sich etwas wehmütig: "Die Partys im Anschluss in der Blockhütte haben ein übriges dazu beigetragen, dass Suzuka ein ganz spezieller Ort ist, um den Titel zu feiern. Leider gibt es diese inzwischen nicht mehr."

Ob er selbst noch einmal in die Situation kommen wird, um den Titel mitkämpfen zu können, ist mehr als fraglich. Dank der Verpflichtung von Geoff Willis und Aldo Costa sieht Schumacher das Mercedes-Team genau wie Teamkollege Nico Rosberg zumindest auf dem richtigen Weg dorthin "Uns ist klar, dass wir uns stärker aufstellen müssen, wenn wir mit den Jungs an der Spitze mithalten wollen", sagt Schumacher. "Wir brauchen sowohl mehr Potenzial vom Auto als auch mehr Kapazitäten. Die Basis dafür ist nun geschaffen."

Costa kennt Schumacher noch aus seinen eigenen Ferrari-Tagen, während Willis für ihn ein neuer Ansprechpartner werden wird. Der Brite war in der Vergangenheit bereits in Brackley tätig, als das Team noch unter dem Namen Honda firmierte, bevor es später von Ross Brawn und schließlich von Mercedes übernommen wurde. "Geoff kennt die Strukturen im Team, während Aldo Ross sehr gut kennt. Ich erwarte keine lange Eingewöhnungsphase der beiden und freue mich für sie genauso wie für alle Neuzugänge in der Vergangenheit und der Zukunft", hält Schumacher fest.

Quelle.www.motorsport-total.com

Rudi*

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Hobbys: meine Süße, Fußball, www

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Dienstag, 29. November 2011, 10:51

Räikkönen zu Renault

Die Rückkehr von Kimi Räikkönen in die Formel 1 ist perfekt. Der Champion von 2007 fährt in der kommenden Saison für Lotus Renault. Der 32 Jahre alte Finne habe einen Zweijahresvertrag unterschrieben, teilte das Team am Dienstagmorgen mit. Damit fahren in der kommenden Saison erstmals sechs Weltmeister in der Königsklasse des Motorsports.

Neben Räikkönen sind das Sebastian Vettel (2010 und 2011), Michael Schumacher (1994, 1995, 2000 ? 2004), Fernando Alonso (2005 und 2006) Lewis Hamilton (2008) und Jenson Button (2009).

Räikkönen war Ende 2009 aus der Formel 1 ausgestiegen, um in der Rallye-WM zu starten. ?Meine Zeit in der Rallye-WM war zu diesem Zeitpunkt in meiner Karriere als Fahrer sehr hilfreich, aber ich kann nicht verleugnen, dass meine Sehnsucht nach der Formel 1 zuletzt immer überwältigender geworden ist?, sagte er.

Über sein Comeback in der Formel 1 war immer wieder spekuliert worden. Räikkönen wurde dabei allerdings lange mit Williams in Verbindung gebracht. Das Engagement bei Lotus Renault könnte sich positiv für Adrian Sutil auswirken. Der Gräfelfinger steht bei Sahara Force India vor dem Aus und könnte nun zu Williams wechseln.

Head zieht sich zurück

Die Formel 1 verliert ein Urgestein: Williams-Mitbegründer Patrick Head wird zum Jahresende sein Engagement beim traditionsreichen Rennstall aus Grove beenden. Der 65 Jahre alte Brite gibt seinen Posten als Technik-Direktor auf, um sich verstärkt auf das wachsende Hybrid-Geschäft der Firma zu konzentrieren.

Head, der 1977 mit Frank Williams das Unternehmen Williams Grand Prix Engineering aufbaute, gewann insgesamt neun Konstrukteurs-Weltmeisterschaften, zudem fielen sieben Fahrer-Titel in seine Zeit. ?Patrick Head hat an mich als Teenager geglaubt und mir eine Chance in der Formel 1 gegeben?, schrieb Vizeweltmeister und Ex-Williams-Pilot Jenson Button auf Twitter.
Erwarte das Unerwartete, sonst wirst du es nicht finden Heraklit